[Dieser Artikel wurde vor den dramatischen Ereignissen im Ratsgebäude
v. Port Grim verfasst]
WARNUNG: Im folgenden werden Theorien beleuchtet, die durchaus als blasphemisch verstanden
werden können. Wir raten besonders der jungen und wissbegierigen Leserschaft, sich nicht in altertümlichen Theorie zu verlieren, die nicht umsonst überholt sind. Ja Motte, damit bist vor
allem du gemeint.
Zahara Ohnezahn:"Brodert, lass uns direk anfangen, womit haben wir es hier zu tun und worum geht es in dem Wälzer?"
Brodert Quink: "Nun, zunächst betrachten wir nicht das gesamte Werk, sondern nur ein einzelnes Kapitel, das sich mit einem alten Verständnis um die Ordnung der Welt beschäftigt."
Zahara Ohnezahn: "Klingt für mich sehr kryptisch und ich würde Lügen, wenn ich behaupten würde zu verstehen was du mir gerade sagen willst. Kannst du mal so sprechen das ich und unsere Leser verstehen worum es geht"
Brodert Quink:" Seufzt - sicher. Mit dem Erdenfall und dem Untergang des Reiches der Runenenherrscher ist auch ihre Ansicht der Weltenlehre in Vergessenheit geraten. Die Welt hat sich verändert und andere Betrachtungsweisen dominieren heute die Lehren über unser Verständnis der Göttlichen und ihrer finsteren Widersacher."
Zahara Ohnzahn:" Wau Brodi, man merkt wirklich das Feenblut in dir fließt. Ich habe dir jetzt zweimal eine Frage gestellt und hab das Gefühl immer noch keine Antwort zu haben.
Also haben wir es mit einer Glaubensschrift der mystischen Legende der Runenherrscher
zu tun ?"
Brodert Quink: "Ich würde eher sagen mit einer Interpretation dessen. Das was wir hier lesen gleicht in Gewisserweise der Weltanschauung der Xaan, die wenn ich mich nicht täusche auf der Weltenlehre der Runenherrscher basiert. Den Scholaren und Magistern denen die Lehren bekannt sind, betrachten die Weltanschauung der Xaan und deren Wurzeln eher als ein aus der Zeit gefallen Ansatz."
Zahara Ohnzahn: "Oookey. Toll. Ich freu mich das wir unsere Zeit einem solch spannenden Thema widmen."
Lehren von vor unserer Zeit zu einer gänzlich anderer Ansicht und schreibt folgendes zur Weltenlehre des untergegangenen magischen Imperiums von Therra.
>> Die Runenherrscher glaubten nicht an die Kategorien Gut und Böse als existente, gegenüberliegende Pole der stofflichen Welt, ihrer Ansicht nach handelt es sich dabei nur um menschliche Konzepte, um Verhalten und Konsequenzen für sterbliche Wesen begreifbar zu machen.
Alle Lebewesen, also auch Menschen, tragen beide Extreme in sich. Ihre Seele entscheidet, zu welcher Seite ihre innere Waage ausschlägt.
Es streben zwei entgegengesetzte Kräfte in der Welt gegeneinander: Ordnung und Chaos. Ohne das Eine kann das Andere nicht existieren.
Während das Chaos danach hungert, alles zu zersetzen und zu verändern, sucht die Ordnung ewige Stille und Stillstand.
Würde eine der beiden Seiten gewinnen, bedeutete dies das Ende allen Seins.<<
Zahara Ohnezahn: " Wau Brodert, das hört sich für mich aber nach einer, wie soll ich es sagen? Sehr ketzerischen These an."
Brodert Quink: " Räuspert sich. - Ist es natürlich auch. Aus unserer heutigen Sicht zumindest. Und wir verurteilen das natürlich. Trotzdem ist es auch eine hilfreiche Perspektive, die uns hier geboten wird."
Zahara Ohnezahn: "Ach ja?"
Brodert Quink: "Ja, weil Nomorius uns hilft die Runenherrscher zu verstehen.Basierend auf ihrer Weltenlehre gab es nach Nomorius für die Runenherrscher keinen Widerspruch zwischen Tugend und Sünde. Sie waren lediglich zwei Seiten der selben Münze."
Brodert Quink: " Räuspert sich. - Ist es natürlich auch. Aus unserer heutigen Sicht zumindest. Und wir verurteilen das natürlich. Trotzdem ist es auch eine hilfreiche Perspektive, die uns hier geboten wird."
Zahara Ohnezahn: "Ach ja?"
Brodert Quink: "Ja, weil Nomorius uns hilft die Runenherrscher zu verstehen.Basierend auf ihrer Weltenlehre gab es nach Nomorius für die Runenherrscher keinen Widerspruch zwischen Tugend und Sünde. Sie waren lediglich zwei Seiten der selben Münze."
Zahara Ohnezahn: "Hört sich nach einem sehr kaputter Ansatz an, wenn du mich fragst. Warum sollten Großzügigkeit und Gier oder Freundlichkeit und Zorn sich gegenseitig bedingen?"
Brodert Quink:"Ich glaube Nomorius will eher sagen, dass wenn alle Großzügig wären, die Gier ihrer Existenz beraubt würde. Wenn es nur noch Zorn gäbe, Freundlichkeit keine Bedeutung mehr hätte.
Aber in den Lehren von vor unserer Zeit erläutert Nomorius, dass die Runenherrscher die kategorische Unterscheidung zwischen Göttern und Dämonen für einen Irrtum hielten. "
>> Die Runenherrscher waren der Ansicht, das die übergeordneten Wesen sich
bloß darin unterschieden, ob sie dem Chaos oder der Ordnung dienen.
Das Gleichgewicht zwischen diesen beiden ursprünglichen Kräften sorgt für
Harmonie - dem Idealzustand alles Lebendigen. <<
Zahara Ohnezahn: "Hä? Sagt dieser Nomorius wirklich, das Dämon und Götter,das gleiche sind?"
Brodert Quink: "Nein nicht das Gleiche. Sie sind verschiedene Gewichte auf einer Waage, die unsere Welt im Gleichgewicht hält. Im Prinzip können wir von Nomorius Ausführungen parallelen zu den Glaubensansätzen druidischer Zirkel der nördlichen Länder ziehen. Die Druiden sehen die in dem Wirken von Göttern und Dämonen auch eine Gefährdung des natürlichen Gleichgewichts.".
Brodert Quink: "Nein nicht das Gleiche. Sie sind verschiedene Gewichte auf einer Waage, die unsere Welt im Gleichgewicht hält. Im Prinzip können wir von Nomorius Ausführungen parallelen zu den Glaubensansätzen druidischer Zirkel der nördlichen Länder ziehen. Die Druiden sehen die in dem Wirken von Göttern und Dämonen auch eine Gefährdung des natürlichen Gleichgewichts.".
Zahara Ohnezahn: "Was dazu geführt hat, und das sollte hier nicht unerwähnt bleiben, das Druiden für diese Ansicht vom Imperium verfolgt und auf den Scheiterhaufen gestellt werden."
Brodert Quink: "hustet - Äh, ja, dass ist natürlich richtig. Aber der Punkt ist doch, das die Druiden versuchen, durch ein Leben in spritueller Einheit dem entstehenden Ungleichgewicht entgegen zu wirken, während die Xaan der therranischen Auffassung der Runenherrscher folgen und die individuelle Freiheit dem Wohl der Familie und dem Reich unterordnen. Beides sind spirituelle Weg zu ehren eines höheren Ideals."
Zahara Ohnezahn: "Ok, wau - ich denke wir sollten das hier mal schnell zuende bringen bevor irgendwelche Hexenjäger misstrauisch werden. Weißt du wie andere Völker zum Beispiel die Elfen oder die Magier von Sechsspitzen über diese sogenannte Weltenlehre denken?"
Brodert Quink: "Das Weltverständnis der Runenherrscher lässt sich nur sehr schwer mit der elfischen Sphärentheorie oder den heutigen Glaubenslehren und Magietheorien von Sechsspitzen in Einklang bringen.
Das zeigt sich vor allem in der Auslegung des Gewebes, dem astralen Raum bzw. dem sogenannten Zwielicht. Jener Ort sphärischen Membran, welche unsere Ebene von den jenseitigen Ebenen und Welten trennt und zugleich die Quelle aller Magie ist".
Zahara Ohnezahn: "Oh man Brodi, jetzt mal im ernst, denkst du wirklich, dass das wer versteht?"
Brodert Qunik -blinzelt irritiert: " Ja schon, ich persönlich denke, dass es zum Grundwissen gehören sollte. Zum einen ist das Gewebe die fundamentale Energie, die die Realität und Magie aller Ebenen durchdringt. Zum anderen ist das Gewebe von solcher starker Energie, das aus sich heraus eine eigene transitiven Raum geschaffen hat, der alle anderen Ebenen, Realitäten und Reiche umgibt. Das Gewebe verbindet die Materielle Ebenen und die Inneren Ebenen mit den Äußeren Ebenen. Es ist das Medium, durch das zum Beispiel die Seelen der Verstorbenen
ins Jenseits reisen."
Zahara Ohnezahn:"Oh ja, genau, tooll, sehr verständlich und das nent sich Gewebe?"
Brodert Quink: "Die Magier aus Sechsspitzen nennen es so. Es kennt aber auch andre Namen, das Umbra, Astralraum oder eben das Zwielicht und weile es eine transitive Ebene ist wird es eben auch stetig anders interpretiert und ausgelegt."
Zahara Ohnezahn:"Ok und was hat das jetzt noch mit diesen Runenherrschern zu tun?"
Brodert Quink:" Nomorius führt aus, dass nach Ansicht der Runenherrscher das Zwielicht aus Licht und Schatten besteht. Um das Zwielicht zu nutzen muss man sich einer der beiden Seiten oder einer Mischung aus beiden verdingen. Entsprechend beherbergt das Zwielicht Chaos und Ordnung, zwei gewaltige Urkräfte, die bis in unsere stoffliche Welt hinein wirken. Zusammen ergeben sie ein Ganzes, und alles zusammen ergibt eine vollkommene Harmonie. Nach Nomorius wird diese Harmonie nur zu Beginn und Ende der Schöpfung einer Welt, einer Realität erreicht. Damit bietet Nomorius ein therranisches Erklärungsmodell für Magie- und Glaubenswirker an."
Brodert Quink: "Die Magier aus Sechsspitzen nennen es so. Es kennt aber auch andre Namen, das Umbra, Astralraum oder eben das Zwielicht und weile es eine transitive Ebene ist wird es eben auch stetig anders interpretiert und ausgelegt."
Zahara Ohnezahn:"Ok und was hat das jetzt noch mit diesen Runenherrschern zu tun?"
Brodert Quink:" Nomorius führt aus, dass nach Ansicht der Runenherrscher das Zwielicht aus Licht und Schatten besteht. Um das Zwielicht zu nutzen muss man sich einer der beiden Seiten oder einer Mischung aus beiden verdingen. Entsprechend beherbergt das Zwielicht Chaos und Ordnung, zwei gewaltige Urkräfte, die bis in unsere stoffliche Welt hinein wirken. Zusammen ergeben sie ein Ganzes, und alles zusammen ergibt eine vollkommene Harmonie. Nach Nomorius wird diese Harmonie nur zu Beginn und Ende der Schöpfung einer Welt, einer Realität erreicht. Damit bietet Nomorius ein therranisches Erklärungsmodell für Magie- und Glaubenswirker an."
Zahara Ohnezahn:" Oh wau, ich werde das Gefühl nicht los als ob du auf eine Frage geantwortest hast die ich gar nicht gestellt habe."
Brodert Quink: "Kann gut sein. Es musste aber gesagt werden, sonst versteht ja niemand wie all das Zusammenhängt."
Zahara Ohnezahn: "Ach ja?"
Brodert Quink: "Ja."




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